
Ute Marcussen meine Hebamme

positive Geburtserlebnisse
Mein Geburtsbericht 10.09.2023 Kind 1 Am 9. September 2023 war ich bereits im Krankenhaus, da ich seit der Nacht und den Morgen über regelmäßige, aber noch recht leichte Wehen hatte – etwa alle drei bis vier Minuten. Gegen 10 Uhr hatte ich einen Termin im Krankenhaus . Leider war der Muttermund trotz der Wehen noch nicht geöffnet, also wurden wir erstmal zum Spazierengehen geschickt und sollten später zum CTG in den Kreißsaal kommen. Am Abend wurde dann entschieden, dass ich nicht mehr nach Hause darf – der Beginn einer Schwangerschaftsvergiftung war erkennbar. Ich bekam eine kleine Einleitungstablette. Die Nacht über hatte ich gute, aber aushaltbare Wehen und blieb recht entspannt, auch wenn ich aus dem Kreißsaal immer wieder die Geburten der Nacht hörte. Am Morgen des 10. Septembers, gegen 5:30 Uhr, öffnete sich dann endlich die Fruchtblase. Wir gingen direkt in den Kreißsaal und der Muttermund war schon 1–2 cm geöffnet. Man bat uns, noch etwas zu laufen und zu frühstücken. Doch dazu kam es nicht – kaum war ich in der Lobby angekommen, wurden die Wehen so stark, dass ich gleich wieder hoch in den Kreißsaal wollte. Dort durfte ich dann bleiben. Das Team war unglaublich herzlich, ich fühlte mich gut aufgehoben und wohl. Trotzdem dauerte es noch viele Stunden, bis sich der Muttermund endlich weiter öffnete. Die Hebammen gaben wirklich alles, um meinen Körper zu unterstützen. Mein Mann war die ganze Zeit an meiner Seite und half mir, jede Wehe zu veratmen und zu bewältigen. Bis zum späten Abend konnte ich die Schmerzen gut veratmen, aber gegen 20 Uhr war meine Geduld langsam am Ende – die Toilettentür, die ich unzählige Male benutzt hatte, wurde nun mit jedem Mal etwas lauter geschlossen. 😄 „Ich habe keine Lust mehr“, sagte ich irgendwann, aber tief in mir wusste ich: Wenn ich so weit bin, kann es nicht mehr lange dauern. Nach einer weiteren Untersuchung und etwas Unterstützung durch die Hebamme durfte ich ab etwa 19:30 Uhr endlich aktiv mitarbeiten und mein Kind auf die Welt bringen. Genau so hatte ich es mir vorgestellt – auch wenn ich die Länge der Geburt völlig unterschätzt hatte. Ich war überglücklich und stolz. Die ganze Zeit über war ich innerlich im Gespräch mit meinem Baby und wusste: Wir schaffen das zusammen. Am Abend des 10.09.2023 um 22:44 Uhr war es dann endlich so weit – unser kleines Wunder war da. Nach der Geburt konnten wir die gemeinsame erste Zeit ganz in Ruhe genießen – und bereits am nächsten Morgen durften wir glücklich und erschöpft nach Hause fahren, wo das neue Kapitel unseres Lebens begann. Bedanken möchte ich mich von Herzen bei meiner Hebamme – für die wundervolle und liebevolle Begleitung vor und nach der Geburt , die einfühlsamen Gespräche und die wertvolle Vorbereitung auf die Geburt. Dank ihr bin ich gestärkt, selbstbewusst und voller Vertrauen in diese Erfahrung gegangen. Danke liebe Ute
Mein Geburtsbericht 07/25 Kind 2 wie versprochen melde ich mich nach der Geburt heute mit einem kleinen Erfahrungsbericht bei dir. Das Baby hat uns noch ganz schön auf die Folter gespannt und ist 6 Tage nach ET (ich weiß - "erratener Termin" :)) zur Welt gekommen. Am Vorabend ab etwa 18 Uhr gings los mit leichten Wellen, die waren zwei Stunden später so doll, dass wir meine Mama angerufen haben, die etwa ab 21 Uhr bei uns war um auf Kind 1 aufzupassen (dies hat zum Glück tief und fest geschlafen und gar nix mitbekommen). Da waren die Wehen schon recht stark und meine Ma war verwundert, dass ich noch nicht ins Krankenhaus wollte. Tatsächlich habe ich mir fest vorgenommen, so viel wie möglich zuhause zu machen, da wo ich mich sicher und wohl fühle. Das hat gut geklappt, auch wenn ich mir weder die Regenbogenentspannung noch die Affirmationen angehört habe zu der Zeit (was ich mir fest vorgenommen hatte), da war mir in dem Moment einfach nicht nach. Ich hatte aber starke Bilder vor Augen, wie ich auf den Wellen surfe, wie mich jede Welle in Stück näher zu meinem Baby bringt und wie es MEINE Geburt ist, also was ich unter Kontrolle habe. Die Affirmationen saßen also sowas von fest im Kopf, das war toll! Ich glaube zuhause war ich wirklich sehr bei mir und noch recht entspannt, was dann auf dem Weg in die Klinik zunächst etwas verloren ging. Als wir aber um 23 Uhr im Kreißsaal ankamen, wurden wir von einer Hebamme empfangen, von der mir eine sehr gute Freundin monatelang vorgeschwärmt hatte. Wir hatten sie uns so sehr gewünscht als Geburtsbeleitung und plötzlich stand sie tatsächlich vor uns. Ich musste dann erstmal weinen vor Glück. Das hatte auch zur Folge, dass ich mich (auch wenn ich sie vorher ja nicht persönlich kannte) direkt fallen lassen konnte, ich hab ihr voll vertraut und mich aufgrund ihrer empathischen, herzliche Art so super gut aufgehoben gefühlt. Das war wirklich großes Glück! (Oder unser Baby hat deshalb so lange gewartet, weil die besagte Hebamme genau in dieser Nacht Schicht hatte ;)) Jedenfalls sagte die Hebamme schon direkt, dass ich bereits starke Wehen in sehr kurzen Abständen habe und dass es nicht mehr lange dauern würde. Um 23 Uhr war der Muttermund zwar erst 2-3 cm geöffnet, trotzdem hat die Geburt dann nur noch 2:20 Std. gedauert, um 1:20 Uhr kam unser Baby auf die Welt. Und ja, es war super schmerzhaft und kräftezehrend und ich war nicht in Hypnose, aber ich war dabei. Klingt komisch, ist für mich aber eine ganz neue, heilsame Erfahrung gewesen: Das war wirklich MEINE Geburt, das haben das Baby und ich als Team zusammen gemacht. Im Gegensatz zur Geburt von Kind 1 war ich dieses Mal total "da", hatte ein Gefühl von Kontrolle, davon, die Wellen aktiv zu bewältigen. Das war so beeindruckend, auch als sein Köpfchen raus kam und ich ihm wei Wellen später ganz auf die Welt helfen konnte (Kind 1 kam ja damals einfach so rausgeschossen plötzlich). Und all das war nicht begleitet von Panik und Sorgen um das Leben des kleinen Mannes, es ging ihm die ganze Zeit gut, das war spürbar und deshalb lag der Fokus nur auf seinem Eintritt ins Leben. Also ja, alles in allem trifft es "heilsam" ganz gut. Und überwältigend. Und irgendwie auch wunderschön. Ohne dich und deinen Kurs hätte ich das alles sicher nicht so erleben dürfen, die mentale Vorbereitung war unendlich wertvoll und du glaubst gar nicht wie dankbar ich dir dafür bin! Das wollte ich dich wissen lassen. Du bist wirklich toll!
Svenjas Geburtsbericht Kind 4 Erstmal bin ich an dem Abend zu meiner Freundin zum Geburtstag gefahren. Alles normal, nur sitzen konnte oder wollte ich nicht mehr. Alle haben sich lustig gemacht, weil ich echt viel zugenommen hatte und etwas schräg gegen die Tür gelehnt habe. Gegen Ende um 22 Uhr sagten sie noch zum Spaß: "komm, trink einen Schluck einen Wein-das hilft😅!"gesagt, getan. Um 23 Uhr waren wir zu Hause, noch schnell aufs Klo. Drei Tropfen...komisch, ich dachte ich muss mehr.... 3 Minuten später noch 3 Tropfen.... hmmmm. Kurz einen PH Streifen vom Poolzubehör geholt...oh das könnte Fruchtwasser sein...warten wir mal ab. Ab und zu einen angespannten Bauch...keine ziehenden Schmerzen.. aber ich weiß ja wie es sich anfühlt, dachte ich. Um 23:20 Uhr lass uns mal doch los ins KH, bin ja Terminnah. Angekommen Muttermund ist 6 cm auf, aber es war ein Notkaiserschnitt in Gange nebenan, also kurz gewartet. Als sie fertig waren gegen 00:30 Uhr habe ich gesagt:"wir können starten!" aber ich habe keine Presswehen, Muttermund war vollständig auf. Ich habe was bekommen zur Verstärkung, hab kurz aufgeschrien weil ich dachte ich bekomme diese riesen Spritze direkt verpasst, war aber zum Glück nicht so.. ich hab so Angst vor Spritzen...also..nochmal bequeme Lage suchen und los.... drücken, pressen..Nichts passiert, gefühlt lag das Kind nicht mittig....etwas geruckelt, die Hebamme gab sich echt sanfte Mühe und dann nochmal in Ruhe von vorne...endlich etwas Presswehen, Erleichterung...gedrückt, gepresst...der Kopf war da, kurz mal in sich kehren, kein Problem, gleich ist es geschafft...nochmal und Klein Enno erblickte um 1:02 Uhr das Licht der Welt. Kein Riss, kein Schnitt, na gut, das vierte Kind. Kräftig und groß, Matschbacke 😅 ich musste lachen, der Vater hat erstmal ein Selfie gemacht, bevor er das Handy richtig eingestellt hatte, passiert 🙈 Nachgeburt kam paar Minuten später Problemlos und vollständig....Vater und Kind Wohlauf, beide müde, schlafen ... Mama informiert die Familie und Ute😜
Svenjas Geburtsbericht an ihr Kind 2 Um 9:00 Uhr haben die Ärzte zu einem Wehenbelastungstest geraten. Erstmal habe ich Herzrasen bekommen und Deine Herztöne gingen runter. Aber die 2Stunden haben wir mit gut auszuhaltenden Wehen gut überstanden. Um 11:15Uhr wurde mir gesagt, dass ich gleich nach Hause könnte aber bei der Abschlussuntersuchung wurde festgestellt, dass der Muttermund sich vollständig eröffnet hatte. Um 11:45 wurdest Du eingeleitet und man sagte mir, dass Du in den nächsten Stunden (!) geht es los.HAHA!Nach 10 min setzten kräftige Wehen ein und um 12:10 erblicktest Du das Licht der Welt. Es ist ein Junge! Ich hab Dich soooo lieb!!!